Entstehung und Ziele des Vereins
Nach der Gründung
der Städtepartnerschaft zwischen den Städten Hagen
und Smolensk fanden sich in Hagen neben der Verwaltung und der Politik
sehr schnell viele Schulen, Einrichtungen, Kirchen, Vereine und ganz
viele Einzelpersonen, die mit Partnern in Smolensk Projekte
verschiedenster Art entwickelten. Neben humanitären
Hilfstransporten von 1991 bis ins Jahr 2000 organisierten und
organisieren engagierte Bürger/innen aus Hagen Begegnung und
Austausch in fast allen Lebensbereichen
- bildende Künstler
stellen in Hagen aus
- das Theater Dialog aus Smolensk
gastiert häufig in Hagen
- Smolensker Kammerorchester
- Smolensker Blaskapelle
- Gruppen der Volksmusik
- Auftritte junger Musiker in
vielfältiger Zusammensetzung
- Auftritte Hagener Künstler in
Smolensk
- Betriebspraktika von Studenten der
Wirtschaftslehre
- Sportbegegnungen
- ökumenische Begegnungen
- gemeinsame Ferien von Kindern und
Jugendlichen in Hagen und in Smolensk
- Bürgerreisen nach Hagen und
nach Smolensk
- regelmäßiger
humanitärer Dienst für bedürftige Smolensker
Bürger in Form
von Paketen und
kleinen Geldspenden
Diese Liste kann noch endlos weitergeführt werden. Zählen wir die vielen Gastfamilien hinzu, kommen wir sicher auf mehr als hundert Einzelpersonen, die privat in der Städtepartnerschaft engagiert sind und in unterschiedlichsten Konstellationen zusammen arbeiten. Eines ist allen Projekten aber gemeinsam. Sie stehen für Entwicklung und Vertiefung von persönlichen Kontakten, für ein friedliches Miteinander.
Der Verein war einfach die logische Antwort auf die Fragen der Gemeinnützigkeit, der Suche nach Sponsoren, der Organisation der vielen Einladungen, der Organisation gegenseitiger Unterstützung und Information, Diskussion und Entwicklung neuer Perspektiven in der Städtepartnerschaft.
So hat sich unser Verein im Laufe der Jahre zu einem gemeinnützigen Dach entwickelt, unter dem die verschiedensten Einzelpersonen und Gruppen ihre ureigenen Projekte planen und durchführen. Das hohe Maß an Eigenständigkeit der Einzelnen und der Gruppen ermöglicht eine Breite der Arbeit und Vielzahl der Projekte, wie sie der Vereinsvorstand beim besten Willen nicht organisieren kann. Aber er kann ein Dienstleistungszentrum sein, das als Infobörse, Beratungs- und Vermittlungsstelle fungiert, den Raum zur Entfaltung dieser Aktivitäten schafft und damit deutsch-russische Begegnungen aktiv fördert.