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Spende für Falken von EWG
19.07.2005 / LOKALAUSGABE / HAGEN

In 38 Busstunden von Smolensk nach Menden
15.07.2005 WESTFALENPOST/ LOKALAUSGABE / MENDEN

Reise nach Hagen gibt es für gute Noten
13.07.2005 Westfälische Rundschau/ LOKALAUSGABE / HAGEN

Erster Eindruck: "Es gibt schöne Straßen hier"
08.07.2005  Westfälische Rundschau / LOKALAUSGABE / HAGEN

27 Stunden Zugfahrt bis zur Konferenz
08.07.2005 Westfälische Rundschau

Tony Marshall Schirmherr
23.06.2005  WESTFALENPOST/ LOKALAUSGABE / SOEST

Partnerschaftsjahr der Jubiläen
03.06.2005 WESTFALENPOST// LOKALAUSGABE / HAGEN

20 Jahre Partnerschaft mit den Smolenskern
11.01.2005 WESTFALENPOST/ LOKALAUSGABE / HAGEN

 

 

Spende für Falken von EWG
19.07.2005 / LOKALAUSGABE / HAGEN
Die Eisenbahner Wohnungsbau Gesellschaft (EWG) unterstützt die Falken mit 250 E. Seit zwei Wochen ist eine Gruppe von Schülern aus Smolensk zu Gast bei den Hagener Falken. Deren Ausflüge und Unternehmungen in Hagen und Umgebung werden mit der Spende der EWG unterstützt.

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In 38 Busstunden von Smolensk nach Menden
20 Jugendliche auf Schüleraustausch / Grillabend im Falkenheim
15.07.2005 WESTFALENPOST/ LOKALAUSGABE / MENDEN
(kafi) 38 Stunden im Reisebus? Rund 20 Kinder und Jugendliche nahmen diese Strapazen auf sich und reisten aus ihrer russischen Heimat Smolensk zum Austausch mit den Hagener Falken nach Deutschland. Hier leben sie zwei Wochen lang bei Gastfamilien - unter anderem auch in Menden und Umgebung. Im Lendringser Falkenheim kamen sie am Donnerstag zum Grillen zusammen.
In Smolensk, einer langjährigen Partnerstadt Hagens, besuchen die Schüler ein Internat, das sich auf Atemwegserkrankungen spezialisiert hat. Bezahlen müssen die 10- bis 13-Jährigen ihre Reise nicht - ausgewählt wurden sie nach Schulnoten.
" Aber das Schulische oder die gute Luft sollen hier nicht im Vordergrund stehen", erklärt Susanne Heider-Antoni, Ortsverbandsvorsitzende der Falken und Leiterin des Lendringser Falkenheims. "Uns ist der persönliche Kontakt wichtiger." Nach Jahren der Partnerschaft und des Austauschs haben sich gute Freundschaften entwickelt, so Heider-Antoni. "Und die wollen wir auch weiterhin pflegen."
Mit den Kindern und ihren Betreuern sind auch vier Praktikanten nach Deutschland gekommen. "Wir dachten, es wäre eine gute Idee, wenn sie auch mal praktisch in die Arbeit eines Pädagogen hineinschnuppern können", sagt die Organisatorin. In Russland studieren sie Pädagogik und sehen den Austausch als angenehme Abwechslung zum Uni-Alltag.
Der Gegenbesuch aus Deutschland macht sich, wie jedes Jahr, in den Herbsferien auf den langen Weg nach Smolensk.

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Reise nach Hagen gibt es für gute Noten
13.07.2005 Westfälische Rundschau/ LOKALAUSGABE / HAGEN
(tosch) Nachdem der kleine Leonid kurz überlegt und einmal durchs Hestert-Bad schaut, leuchten seine Augen für einen Moment auf. "So ein Schwimmbad", sagt er auf Russisch, "so ein Schwimmbad, das haben in Smolensk leider nicht".
Der Zehnjährige ist - mit 14 anderen Schülern und drei Betreuern aus der Krasny Bor Waldschule in Smolenks - für zwei Wochen zu Gast an der Volme. Den inzwischen neunten Austausch organisiert die Jugendorganisation "Die Falken". Dank Spendern und Sponsoren ist er für die russischen Kinder kostenlos. Die Gastgeber sind dann in den Herbstferien Gäste beim Gegenbesuch in Hagens Partnerstadt. "Über den Kontakt hat sich eine enge Freundschaft entwickelt", sagt Rüdiger Schleimer von den Falken.
Für die russischen Kinder aus der Internatsschule ist die Erholung vom Alltag eine Belohnung für gute Schulnoten. Die 36-stündige Busfahrt von Smolensk nach Deutschland ist fast vergessen. "Mit dem Fernseher war das halbwegs erträglich", sagt Mascha Krolewezkaja, die als Übersetzerin mitgereist ist.
Sie hat in diesen und den folgenden Tagen viel zu erklären. Die Gruppe hat den Zoo in Wuppertal besucht, der WDR und der Dom in Köln stehen noch auf dem Programm. Und der Panoramapark. Auf den freuen sich die 10- bis 16-Jährigen ganz besonders. Neben den Veranstaltungen wird bei Festen und gemeinsamen Abenden auch immer wieder Kontakt zu den Hagener Vereinen und Bürgern hergestellt.
Dazu gibt es jeden Morgen und jeden Abend intensiven Kontakt mit den Gastfamilien, die je zwei russische Kinder betreuen. Nachdem in den ersten Tagen mit Händen und Füßen "geredet" wurde, lernen die kleinen Gäste langsam Deutsch. "Ja, Nein, Dankeschön, Guten Morgen" kann Leonid schon akzentfrei. Diese Wörter sagt er noch brav vor dem Gruppenfoto. Und schwupps gleitet er die Hestert-Rutsche hinunter.

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Erster Eindruck: "Es gibt schöne Straßen hier"
08.07.2005  Westfälische Rundschau / LOKALAUSGABE / HAGEN
Wehringhausen. (tosch) Ein bisschen erinnert die Inszenierung an die TV-Sendung "Big Brother". Zwei russische Künstler, Alexander Romanow und Alexej Cramow, sind zu Gast in Hagen. Sie malen, sie zeichnen. Aber nicht in einem Atelier. Sondern hinter einem Schaufenster. An der Augustastraße 38.
Seit gestern arbeiten die Künstler aus Smolensk in der Stadt. Das Duo ist auf Einladung des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk angereist. Es ist die erste Aktion zum Jubiläum "20 Jahre Städtepartnerschaft Smolensk-Hagen". Sie wohnen beim Vorsitzenden Waldemar Laschat.
Bevor Alexander Romanow und Alexej Cramow damit begannnen, ihre ersten Eindrücke von Hagen künstlerisch zu verarbeiten, richteten sie ihr kleines Atelier in den Räumen der Falken her und fixierten mitgebrachte Zeichnungen und Bilder in Rahmen.
Die Idee für das ungewöhnliche Projekt hatte Alexander Romanow bei seinem ersten Hagen-Besuch im Januar. Für Alexej Cramow ist es der erste Aufenthalt in Deutschland. Kaum war er nach 38 Stunden Anfahrt aus dem Bus gestiegen, skizzierte er im Garten von Waldemar Laschat erste Motive. "Sehr schöne Blumen. Und es gibt sehr schöne Straßen hier", übersetzte Nadeschda Cramow die ersten Eindrücke ihres Vaters. Die junge Russin ist mit einer Jugendgruppe zu Gast bei den Hagener Falken.
Alexander Romanow und Alexej Cramow sind noch bis zum 23. Juli Gäste in Hagen. Sie hoffen auch auf Kontakt mit örtlichen Künstlern und wollen sich beispielsweise intensiv mit der Kooperative K austauschen.

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27 Stunden Zugfahrt bis zur Konferenz
08.07.2005 Westfälische Rundschau
Hagen/Smolensk/Jekaterinburg. (tosch) Das war mal eine Anreise für eine Konferenz. Nach 27 Stunden Zugfahrt durch Russland waren Gabriele Haasler, Andrea Kraugmann und Waldemar Laschat endlich an ihrem Ziel angekommen: die Millionenstadt Jekaterinburg im Ural.Das Hagener Trio, das sich im Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk engagiert, besuchte die 8. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz. Dort kamen 100 Teilnehmer zusammen, die in den 90 deutsch-russischen Städtepartnerschaften mitarbeiten. Thema war unter anderem die Intensivierung von Jugendarbeit in Städtepartnerschaften. Die Hagener wurden von dem Studenten Alexej Kotelnikow begleitet, der sie als Übersetzer unterstützte. Der 20-Jährige studiert an der FernUniversität und ist an der Pädagogischen Hochschule in Smolensk eingeschrieben.Für die Stadt gab es eine ZinnprägungIn Hagens russischer Partnerstadt Smolensk hatte das Trio vor der Reise nach Jekaterinenburg Station gemacht und letzte Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft abgestimmt. Die erste Veranstaltung läuft seit gestern (s. Lokalseite 4) Im Oktober und im November finden dann die weiteren Feierlichkeiten statt.Aus Smolensk brachten Gabriele Haasler, Andrea Kraugmann und Waldemar Laschat eine Zinnprägung der Kathedrale mit. Diese nahm Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer, Vorsitzender des StädtePartnerschaftsVereins, im Rathaus entgegen.

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Tony Marshall Schirmherr
23.06.2005  WESTFALENPOST/ LOKALAUSGABE / SOEST
Wamel. (db) Am 7. Juli erwartet die Tschernobylhilfe Möhnesee wieder Kinder und Jugendliche aus Russland.
Seit nunmehr zehn Jahren erholen sie sich am Möhnesee von den Folgen des atomaren Super-Gaus im Jahre 1986. Die Tschernobylhilfe ist dabei an den Hagener "Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk eV." angegliedert.
Auch im Jubiläumsjahr kommen wieder 15 junge Menschen zwischen 5 und 17 Jahren mit zwei russischen Betreuern nach Wamel. Um Verständnisschwierigkeiten vorzubeugen bringen diese auch eine eigene Dolmetscherin mit.
Mittlerweile können die Organisatoren auf bewährte Strukturen zurückgreifen: Wie in den vergangenen Jahren werden die Gäste während ihres Aufenthaltes im Feriendorf Wamel wohnen. Frühstück und Abendessen werden selbst zubereitet, das Mittagessen wird aus einem Krankenhaus bezogen.
Auch das Programm für die Besuchszeit vom 7. bis zum 23. Juli wurde anhand vorheriger Unternehmungen zusammengestellt. Am Freitag, 8. Juli, besuchen die jungen Russen in Dortmund das Polizeimuseum und das Polizeipräsidium, anschließend verbringen sie einige Zeit in der Innenstadt. Außerdem sind Besuche im Thermalbad in Bad Sassendorf, der Sauerländer Papierfabrik oder auch bei Burgerking geplant. Am 19. wird ein Abschiedfest mit der 20-köpfigen Gruppe aus Hagen gefeiert, am 23. Juli treten beide Gruppen die Heimreise an. Ein weiterer Höhepunkt wird der Besuch des Schlagerstars Tony Marschall sein. Der 67-jährige steht zwar momentan in Frankfurt bis zu fünfmal wöchentlich auf der Bühne, will sich aber trotzdem ein wenig Zeit für die Tschernobyl- Kindernehmen. Zusammen mit Bernhard Schulte-Drüggelte ist er der Schirmherr der Möhneseer Tschernobylhilfe. Gesponsert wird die Aktionvon Brigitte Schlösser vom Sonnenstudio Körbecke und den Wameler Seeapartments.

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Partnerschaftsjahr der Jubiläen
03.06.2005 WESTFALENPOST// LOKALAUSGABE / HAGEN
(wp) "Das Jahr 2005 wird das Jahr der Städtepartnerschaften." Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Vereins, Hans-Dieter Fischer, zahlreiche Mitglieder des Städtepartnerschaftsverein zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Und den Worten sollen auch Taten folgen. In diesem Jahr feiert die Stadt Hagen 40-jähriges Städtepartnerschaftsjubiläum mit ihrer französischen Partnergemeinde Montluçon, zum 20. Mal jährt sich die Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens mit der russischen Stadt Smolensk. Beides Grund, im Rahmen der anstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten auch seitens des Städtepartnerschaftsvereins zahlreiche Veranstaltungen mit den Gästen zu planen.
Der einstimmig neu gewählte Vorstand, dem neben dem Vorsitzenden Bürgermeister Fischer als seine Stellvertreter Karl-Jürgen Rohde (gleichzeitig Schatzmeister) und Burkhard Wehner sowie als Beisitzer Raija Hedtfeld (zuständig für die Partnerschaft mit Kouvola), Marita Stern-Zillner (Modiin), Volker Schwiddessen (Smolensk) und Barbara Vollmer (Montluçon) angehören, bedankte sich beim bisherigen Geschäftsführer Burkhard Wehner sowie seinem Vertreter Klaus Reiter für ihre hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Ihre Aufgaben übernehmen nun Peter Mook als Geschäftsführer und Dagmar Funke als dessen Stellvertreterin.
Neben den beiden Jubiläen hat der Städtepartnerschaftsverein sich noch einiges mehr vorgenommen. Natürlich steht der Austausch mit den Hagener Partnerstädten im Vordergrund. Der Schwerpunkt soll dabei auf die Förderung des Austauschs in den Bereichen Sport, Kultur und Schule/Jugend gelegt werden. Darüber hinaus begrüßte der Städtepartnerschaftsverein ausdrücklich die Aufnahme von Kontakten mit der englischen Küstenstadt Kingston upon Hull mit dem Ziel, hier eine insbesondere aus sprachlichen Gründen wichtige neue Städtepartnerschaft einzugehen. Bürgermeister Dr. Fischer kündigte an, dass der Verein sich im Sommer ausführlich über die geplante Partnerschaft informieren wolle.
Dass der Hagener Städtepartnerschaftsverein auch einen engen Kontakt zu den Hohenlimburger Partnerstädten hält, verdeutlicht der Beschluss, die Bürgerreise 2006 nach Bruck an der Mur führen zu lassen. Und für 2007 plant der Städtepartnerschaftsverein ein großes internationales Basketballturnier. Hier sollen insbesondere die Schulen stärker eingebunden werden.
Ausdrücklich wies der Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf die Notwendigkeit einer offensiveren Mitgliederwerbung hin. Denn der Gedanke des zusammenwachsenden Europas müsse sich noch viel stärker in den Köpfen der Hagener Bürger verankern. Und eine Mitgliedschaft im Städtepartnerschaftsverein liefert hierfür wertvolle Informationen und zahlreiche Impulse.
Alle interessierten Bürger können sich bei Peter Mook (Tel: 207 3985) oder Dagmar Funke (Tel: 207 2597) im Rathaus melden.

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20 Jahre Partnerschaft mit den Smolenskern
11.01.2005 WESTFALENPOST/ LOKALAUSGABE / HAGEN
Ein runder Tisch, Kaffe, Tee und Pistazien.
Zehn Interessierte fanden sich am Montagabend ein, um über konkrete Aktivitäten der Partnerschaft Hagen-Smolensk zu sprechen. Denn diese Städtfreundschaft feiert 2005 ein Jubiläum.
Als eine weltoffene Stadt unterhält Hagen sieben Partnerschaften zu Städten in Russland, Finnland, Frankreich, Israel, Österreich und Deutschland. Zwischen der russischen Stadt Smolensk und Hagen bestehen seit fast 20 Jahren enge Beziehungen. Diese Partnerschaft lebt seit November 1985 und nimmt breiten Raum in Hagen ein. Das Jahr 2005 ist ein Jubiläumsjahr in dieser lebendigen Beziehung.
Welche Veranstaltungen sind für die nächsten Jahre geplant? Wo und wie wird das gefeiert? Die Fragen sollten am Montagabend in Vordergrund der Versammlung stehen.
In einem engeren Kreis von Vereinsmitgliedern wurden Ideen gesammelt und ihre Realisierungsmöglichkeiten besprochen. "Gästehaus für partnerschaftliche Begegnungen in der Umgebung von Smolensk, Chronik der Beziehung Hagen-Smolensk, Jubiläum 20 Jahre Hagen-Smolensk, Kunstausstellung" - diese Stichpunkte wurden notiert und besprochen.
Aus den formulierten Wunschzetteln sollen möglichst in naher Zukunft konkrete Projekte werden.
Aleksandra Ilina

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